Die FechtEuropameisterschaften in Leipzig sind Geschichte. Wir waren dabei, ob als Volunteers, TV-Experten oder im Leipziger Organisations-Komitee. Informationen, Impressionen und Interessantes zur EM findet ihr unter:

www.fechten2010.de


Europameisterschaften 2010 in Leipzig

 

 

 
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Fecht-Nachwuchs zeigt sich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Olaf Wolf   
Dienstag, 27. April 2010

Die einen sind in Sachen Fecht-Turniere schon fast Routiniers, andere bestanden in Weimar am vergangenen Wochenende ihre „Feuertaufe“.

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Zu jenen, die mit gewisser Erfahrung beim „Salve-Cup“ in der Goethe-Stadt an den Start gingen gehörten zweifelsohne die TSG-Fechter Lea Kramer und Markus Praus. Letzterer marschierte, wie auch vor 14 Tagen in Dresden, souverän in das Finale von Weimar, musste sich dort erst im letzten Gefecht dem Berliner Lennart Werner geschlagen geben. Rang zwei hieß es damit für den jungen TSG-Fechter. Vereinskollegin Lea Kramer machte es Markus nach und sauste mit Sieben-Meilen-Stiefeln in Richtung Finalrunde. Erst im Halbfinale wurde der Lauf der 11-jährigen gestoppt. Sie unterlag im Kampf um den Einzug in das Finale der Chemnitzerin Verena Schilling 3:8. Rang drei hieß es damit für Lea, die ihre Spitzenposition in der sachsen-anhaltinischen Rangliste weiter festigte. Gleiches traf auch auf Christoph Schätzke im Herrenflorett zu. Im Feld der mehr als 30 Starter erreichte er neben Markus Praus als zweiter TSG-er das Finale der besten acht, verlor dann sein Halbfinalgefecht gegen den späteren Sieger Lennart Werner. Auch er konnte somit einen erfolgreichen dritten Rang feiern. Weitere TSG-er/innen erreichten in den gut besetzten Starterfeldern erfreuliche Platzierungen unter den Top 10 bzw. Top 15.

Neben den Wettkampf- Erfahrenen Schülern der TSG Halle-Neustadt feierten just in Weimar einige junge TSG-Fecht-Eleven ihre „Wettkampf- Premiere“ in Weimar. Die Schützlinge von Florettfechterin und Trainerin Diana Schulz machten hier auf Anhieb eine gute Figur. Der 10-jährige Daniel Heinz focht sich in seinem ersten Wettkampf auf einen guten 15-ten Rang, dessen Trainingsgefährten Jamil Jarju und Jonas Vogt erreichten einen respektablen Platz 20 bzw. 24. „Für das erste Turnier in ihrer noch jungen sportlichen Karriere haben sich die Kids richtig gut präsentiert. Sie konnten sofort unter Beweis stellen, was sie von Diana bereits alles gelernt haben. Das hat mir schon imponiert“, erklärt anschließend Trainer Matthias Hertel.

 

Einziges Handicap von Jamil, Jonas und den anderen jungen TSG-ern war an diesem Wochenende, das „ihre“ Trainerin selbst nicht vor Ort sein konnte. Für Diana ging es zur gleichen Zeit in Göppingen nochmals um wichtige Ranglistenpunkte bei den Aktiven. Gehandicapt durch eine Knieverletzung schaffte sie es dennoch bis in das Achtelfinale des mit allen deutschen Top-Fechterinnen gut besetzten Turniers. Den Traum von der Finalteilnahme durchkreuzte im letzten Moment Julia Mengs (Essen), die sich im entscheidenden Gefecht um den Einzug in die Finalrunde knapp mit 15:12 gegen Diana Schulz durchsetzen konnte. „Ich bin dennoch mit meiner Leistung zufrieden. Die Knieverletzung hat mich schon ein wenig behindert. Vielleicht wäre ohne Beschwerden sogar mehr drin gewesen. Aber insgesamt hat das Ergebnis so gepasst“, so Diana Schulz abschließend.

 

Sie kann sich nun in Ruhe ihrer Diplom-Arbeit als angehende Sportwissenschaftlerin und „ihren Kids“ widmen. Und im Juli ist sie selbstverständlich bei den Fecht-Europameisterschaften in Leipzig dabei, wenn auch in anderer Rolle, dann als Volunteer und gestrenge Waffen- und Materialkontrolleurin.

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. April 2010 )
 
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